Morbus Dupuytren


Der Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur) ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche (Palmaraponeurose). Im Jahr 1832 stellte Baron Guillaume Dupuytren (1777–1835) die nach ihm benannte Erkrankung in Paris vor. Die auslösende Ursache konnte bis heute nicht gefunden werden. Der Morbus Dupuytren zählt zum Kreis der Fibromatosen. Betroffen ist meistens der Ring- oder Kleinfinger, jedoch kann jeder Finger betroffen sein.

In der ergotherapeutischen Nachbehandlung wird das Augenmerk anfangs vor allem auf eine möglichst störungsfreie Wundheilung gelegt.

Dazu gehören unter anderem eine Schienenanpassung, mildes Kühlen, Narbenmobilisation und das Lockern und Dehnen umliegender Muskulatur.

Nach und nach rückt der Fokus der Behandlung dann auf die Erarbeitung der vollen Beweglichkeit und Kräftigung.
(Dabei ist zu beachten, dass der Faustschluss erst ab der 4. Woche erarbeitet werden sollte.)

Auch Gelenkschutzunterweisungen sind häufig ein wichtiger Aspekt.

Falls durch die OP eine Nervenschädigung vorliegt, wird zusätzlich noch ein Sensibilitätstraining angeboten.